Thrombose / Lungenembolie

Verschluss einer Vene durch ein Blutgerinnsel. Häufig sind Becken- und oder Beinvenen betroffen. Durch häufig auch mehrere Gerinnungsdefekte (z. B. Faktor 5 Leiden Mutation) kann die Gerinnbarkeit des Blutes erhöht werden. Dies kann die Entstehung einer Thrombose begünstigen. Der Durchfluss des Blutes zum Herzen wird im Wesentlichen durch Aktivität der Wadenmuskulatur bewirkt. Dieser kann z. B. durch ruhigstellende Verbände, Bettlägerigkeit oder lange Reisen (3 bis 4 Stunden) beeinträchtigt werden. Es kommt zur Verlangsamung des Blutstroms bis hin zum Stillstand. Die Folge ist eine Gerinnung des Blutes und ein Verschleiß der Vene (Thrombose).

Bestimmte Erkrankungen, Medikamente und auch eine Schwangerschaft können zur Entstehung einer Thrombose beitragen.

  • Anti-Baby-Pille
  • Hormonpräparat in der Menopause
  • Erbliche Gerinnungsstörung
  • Krebserkrankungen
  • Schwere Allgemeinerkrankungen mit Entwicklung von Fieber
  • Herzschwäche
  • Chronische Atemwegserkrankungen

Symptome / Beschwerden
Jede Beinschwellung, die nicht einer eindeutigen anderen Ursache zugeordnet werden kann, ist thromboseverdächtig. Oft bestehen gar keine oder nur geringe Beschwerden. Bei Verschluss größerer Venenabschnitte kommt es zu Schmerzen und Spannungsgefühl in der Wade oder im gesamten Bein. Löst sich ein Teil des Gerinnsels ab, gelangt es mit dem Blutstrom über das Herzen in die Lunge. Dort verschließt es für die Atmung wichtige Gefäße. Es kommt zur lebensbedrohlichen Lungenembolie.