Moderne Krampfaderbehandlung in Heilbronn

Krampfadern sind erweiterte, häufig geschlängelte Venen, die vor allem an den Beinen sichtbar werden. Sie können kosmetisch stören, aber auch Beschwerden wie schwere Beine, Schwellungen, Spannungsgefühl oder nächtliche Wadenkrämpfe verursachen. In unserem MVZ für Gefäßmedizin und Venentherapie in Heilbronn untersuchen wir sorgfältig, ob hinter den sichtbaren Venen eine behandlungsbedürftige Venenschwäche steckt, und beraten Sie zu modernen, individuell passenden Therapiemöglichkeiten.

Was sind Krampfadern?

Krampfadern, medizinisch Varizen, entstehen meist durch eine Schwäche des Bindegewebes und der Venenklappen. Schließen die Venenklappen nicht mehr richtig, staut sich das Blut in den Beinvenen zurück. Dadurch steigt der Druck im oberflächlichen Venensystem, die Venen erweitern sich und werden als Krampfadern sichtbar.

Begünstigt wird die Entstehung unter anderem durch langes Stehen, Bewegungsmangel und eine angeborene Veranlagung. Deshalb können Krampfadern auch nach einer erfolgreichen Behandlung im Laufe der Zeit erneut entstehen. Regelmäßige Kontrollen sind daher sinnvoll.

Beschwerden bei Krampfadern

Typisch für ein Krampfaderleiden sind müde, schwere oder geschwollene Beine. Viele Patientinnen und Patienten bemerken vor allem abends ein Spannungsgefühl, sichtbare Venenveränderungen oder nächtliche Wadenkrämpfe.

Unbehandelt können Krampfadern das Venensystem dauerhaft belasten. Mögliche Folgen sind ausgeprägte Schwellungen, Hautveränderungen, Entzündungen der Krampfadern oder im fortgeschrittenen Verlauf ein offenes Bein. Auch das Risiko für eine Venenthrombose kann erhöht sein.

Krampfadern

Behandlungsmöglichkeiten bei Krampfadern

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Krampfadern zu behandeln. Welche Therapie geeignet ist, hängt vom individuellen Befund, den betroffenen Venenabschnitten und Ihren Beschwerden ab. Nach einer gründlichen Untersuchung, in der Regel mit Farbduplexsonographie, besprechen wir mit Ihnen, ob eine konservative Behandlung, eine Verödung oder ein operatives beziehungsweise minimalinvasives Verfahren sinnvoll ist.

Konservative Therapie

Die Kompressionstherapie ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung von Krampfadern. Sie unterstützt den venösen Rücktransport des Blutes, entlastet die Venen und kann Beschwerden wie Schweregefühl oder Schwellungen reduzieren. Auch das Thromboserisiko kann durch die Verbesserung des venösen Rückflusses gesenkt werden.

Pflanzliche Präparate, etwa aus rotem Weinlaub oder Rosskastanie, können Beschwerden wie Schweregefühl oder Ödeme in einzelnen Fällen lindern. Sie können Krampfadern jedoch nicht heilen.

Sklerotherapie / Verödung

Bei der Sklerotherapie wird ein Verödungsmittel in die betroffene Vene eingebracht. Dadurch verschließt sich die Vene und wird im weiteren Verlauf vom Körper in Bindegewebe umgewandelt. Eine Weiterentwicklung ist die Schaumsklerosierung, die sich besonders für etwas größere Seitenastvenen eignet.

Die Behandlung erfolgt ambulant und kann bei Bedarf unter duplexsonographischer Kontrolle durchgeführt werden. Je nach Befund sind meist mehrere Behandlungstermine notwendig.

Endovenöse Lasertherapie

Bei der endovenösen Lasertherapie wird die erkrankte Vene nicht entfernt, sondern von innen verschlossen. Über eine kleine Punktionsstelle wird unter Ultraschallkontrolle ein Laserkatheter in die Vene eingeführt. Die Venenwand wird gezielt erwärmt, sodass sich die Vene verschließt und später vom Körper abgebaut wird.

Der Eingriff erfolgt in der Regel ambulant. Häufig kann der normale Alltag nach kurzer Zeit wieder aufgenommen werden. Sportliche Aktivitäten sind meist nach etwa einer Woche wieder möglich.

Radiofrequenztherapie / Venclose

Die Radiofrequenztherapie ist ein modernes endovenöses Verfahren zur Behandlung erkrankter Stammvenen. Dabei wird ein dünner Katheter in die Vene eingeführt. Durch kontrollierte Wärmeenergie verschließt sich die Vene und wird anschließend vom Körper in Bindegewebe umgewandelt.

Mit Venclose steht ein modernes Radiofrequenzsystem zur Verfügung, das eine schonende und effiziente Behandlung ermöglichen kann. Ob dieses Verfahren geeignet ist, wird anhand des Ultraschallbefundes entschieden.

VenaSeal™ Closure System

Das VenaSeal™ Closure System ist ein modernes Klebeverfahren zur Behandlung von Krampfadern. Dabei wird ein medizinischer Kleber über einen Katheter in die erkrankte Stammvene eingebracht. Die Vene verschließt sich und wird im weiteren Verlauf vom Körper abgebaut.

Da das Verfahren ohne Hitze arbeitet, ist in der Regel keine örtliche Betäubung entlang der gesamten Vene notwendig. Nach der Behandlung können viele Patientinnen und Patienten rasch wieder ihren normalen Alltagsaktivitäten nachgehen.

Klassische Varizenoperation / Stripping

Die klassische Krampfaderoperation, das sogenannte Stripping, kommt vor allem bei stark erweiterten oder geschlängelten Stammvenen infrage, die sich nicht gut für endovenöse Verfahren eignen. Dabei werden erkrankte Venenabschnitte über kleine Zugänge entfernt.

Funktionsfähige Abschnitte der oberflächlichen Venen bleiben erhalten. Je nach Befund kann der Eingriff ambulant oder stationär durchgeführt werden.

Behandlung von Lipödemen


Derzeit ist eine Neuaufnahme von Patientinnen und Patienten mit Lipödem leider nicht möglich. Wir bitten um Ihr Verständnis.

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