Lipödem

 

Im Verlauf kommt es durch die vergrößerten Fettzellen nicht selten zu einer Behinderung des Lymphabflusses. Wir sprechen dann von einem Lipolymphödem.
Die Therapie des Lymphödems muss individuell abgestimmt werden. Das Ziel der Therapie besteht in der Reduzierung der Beschwerden durch Ödemreduzierung mittels konservativer Maßnahmen und zum anderen in der Reduktion des Fettgewebes mittels operativer Verfahren.
Prinzipiell sollte eine Gewichtszunahme vermieden bzw. Normalgewicht angestrebt werden. Im Vordergrund der Therapie stehen die Kompressionstherapie, eine gezielte und konsequente Bewegungstherapie sowie eine gute Hautpflege.

Beim Lipödem 1. Grades mit geringem Ödem reicht oft eine Kompression mit einem rundgestrickten Kompressionsstrumpf. Es handelt sich um einen klassischen Kompressionstrumpf, den Sie vielleicht schon von Menschen mit Krampfadern kennen. Beim Lipödem Grad 2 und 3 ist der Flachstrickstrumpf meist die bessere Wahl. Die flachgestrickten Strümpfe werden maßgefertigt. Es können Funktionszonen im Bereich des Sprung- und Kniegelenks eingearbeitet werden, um Einschnürungen zu vermeiden. Entwässernde Medikamente sind nicht sinnvoll!  Sie ziehen das Wasser aus dem Gewebe und steigern die Einlagerung von Eiweiß und damit Verhärtungen.